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Naturgebiet von Hirtshals

Flora und Fauna in der Umgebung um Hirthals sind vielfältig. Hier gibt es drei Dünengehölze, nämlich Lilleheden Klitplantage, Tornby Klitplantage und Uggerby Klitplantage.
 

Folkeparken Naturen
Lilleheden klitplantage
Tornby Klitplantage liegt 4 km südlich der Stadt. Durch seine hohe Lage an der Westküste ist das Gehölz windzersaust.

Der Bewuchs reicht bis an die 15 bis 25 m hohe ehemalige Steilküste heran, die von zahlreichen tiefen Bachtälern durchschnitten wird.

Am Fuße des Hanges steht man auf ehemaligem Meeresgrund (Steinzeitmeer). Der 300 m breite Gürtel ist von Gras bedeckt und davor erheben sich weiße Dünen.

Seit dem 16. Jh. war der Pfarrbezirk Tornby (website in Dänisch)- wie andere Gemeinden an der Nord- und Westküste Jütlands auch – von Sandverwehungen geplagt.
 

Bergkiefern dominieren

Zwar hat man bereits früh an eine Aufforstung der Dünenbereiche gedacht, doch erst nach dem Erwerb von 526 ha Land durch den Staat machte man sich in den Jahren 1910 bis 1930 endlich daran. Wie in schon bestehenden Dünengehölzen herrschte auch hier die Bergkiefer vor.

Am Rande des Gehölzes stößt man auch auf andere Nadelbaumarten wie serbische Fichten, japanische Lärchen und Douglasien und andere, seltener gepflanzte Arten. Buchen, Eichen, Bergahorn, Erlen, Graupappeln und andere Laubbaumarten stehen hier als Windschutz überall.
 

Seltene Arten aus dem Norden

Im alten, lichten Nadelwald im westlichen, hügeligen Teil sieht man neben Bergkiefern, Weißtannen und Sitkafichten auch seltene Pflanzen aus nördlicheren Gefilden, deren Samen durch Wind und Vögel hierher gebracht wurden.
Auf Lichtungen, im Gesträuch und entlang der Waldwege, wo der Boden fruchtbarer ist und Sonnenlicht besser durchdringt, trifft man auf eine üppige, artenreiche Flora.
Sanddorn, Vogesen-Rose, Weißdorn, Holunder, Johannis- und Stachelbeerbüsche bilden hier ein nahezu undurchdringliches Gestrüpp. Daneben gibt es viele weitere, kalkliebende Pflanzen, die – ansonsten eher selten – hier recht häufig vorkommen. Zu ihnen gehören: Blutroter Storchenschnabel, Klettenkerbel, Odermennige, Thalictrum minus ssp. Arenarium, Hundszunge, Behaartes Schaumkraut, Rauhaarige Gänsekresse, Süßblättriger Tragant und Verschiedenblättrige Kratzdistel.
 

Ungewöhnliche Arten

In den fruchtbaren, mit Gras bewachsenen Dünenbereichen vor der ehemaligen Steilküste, dort wo früher der Wasserlauf Liver Å mündete, gibt es mehrere Feuchtbiotope. Der hier anzutreffende Artenreichtum an Pflanzen beweist, dass sie hier ideale Verhältnisse vorfinden.
Zwischen dem Gestrüpp aus Ohr-, Kriech- und Spieß-Weiden sowie im Röhricht stößt man auf ungewöhnliche Arten, wie etwa Herzblatt, Sumpf-Sternmiere, Knotiges Mastkraut, Sumpf-Helmkraut, Sumpf-Stendelwurz, Fleischfarbenes Knabenkraut, Dactylorhiza purpurella ssp. Majaliformis, Tausendgüldenkraut und mehrere Arten Enzian und Augentrost.
 
Dienstag, Dezember 15 2009

Dünengehölze in Hirtshals und Umgebung

Tornby Klitplantage
Uggerby Klitplantage

Markierte Wanderwege in Tornby Klitplantage


Es gibt sie in Lilleheden-, Uggerby- und Tornby Dünengehölzen, eine Wanderkarte existiert jedoch nur für die Tornby Klitplantage.

Dort gibt es vier Wanderrouten, und zwar rund 2 km lang (blau und gelb markiert), 4 km lang (grün markiert) und 6 km lang (rot markiert).
 

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